Vom Industriekaufmann zum Objektdesigner
Werdegang von Jens Sträter, Absolvent 2001
Was kommt danach, gibt es eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? Diese Frage stellt sich wohl jeder, der eine Weiterbildungsmaßnahme anstrebt. Dass sich eine Weiterbildung an der FWS lohnt, zeigt der berufliche Werdegang, den Jens Sträter nach seiner Ausbildung absolviert hat.
Jens Sträter, Absolvent 2001, begann seine Karriere beim Systemhersteller Octanorm. Heute ist er freiberuflicher Objekt-, und Messedesigner mit Sitz in Immenstaad.
Als gelernter Industriekaufmann kam er 1999 an die FWS. Nach der ersten Orientierung in den Fachrich-tungen: Grafik-Design, Visual Merchandising, Messe- und Ladenbau, merkte er recht schnell, dass seine kreative Neigung mehr im Bereich der dreidimen-sionalen Gestaltung lag, ohne allerdings den Fachbe-reich Grafik-Design aus den Augen zu verlieren. Und noch etwas kam ihm sehr entgegen: der praxis- und projektorientierte Unterricht an der FWS. Schon im ersten Jahr knüpfte er Kontakte zu DaimlerChrysler Aerospace, heute EADS, und entwickelte in seiner ersten Projektarbeit für den Bereich Zeppelinbau ein neues Erscheinungsbild. Mit seinem Abschlusspro-jekt für einen Messebauer in Friedrichshafen wurde die Weiche dann endgültig in Richtung Messedesign, Messebau gestellt, wobei ihn in erster Linie mehr die Konzeption und das Messedesign interessierten.
Berufsstart beim Systemhersteller Octanorm
Seine berufliche Laufbahn begann nach dem Ab-schluss, den er übrigens mit Bravour hinlegte, in der Softwareabteilung beim Systemhersteller Octanorm in Filderstadt-Bonlanden. Das klingt im ersten Augen-blick wie ein Widerspruch: Messedesign kontra Mes-sesystem, also nicht das, was er anstrebte. Aber Jens Sträter war zu diesem Zeitpunkt genau der richtige Mann am richtigen Ort. Denn das Experimen-tierstadium des CAD-Programms von Octanorm, das OCTAdesign, war beendet und dem Markt musste demonstriert werden, was das neue Programm kann. Nicht nur über das Programm alleine, sondern auch über kreatives Messedesign sollte das Programm auf dem Markt etabliert werden. Unzählige Entwürfe ent-standen unter seiner „Mausführung“, um bei den Messebauern Überzeugungsarbeit zu leisten. Aber nicht nur für Messen, sondern auch für den Laden-bau- und den Displaybereich, setzte Jens Sträter neue Impulse durch seine Entwürfe bei Octanorm.
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Auf der EuroShop 2002 lieferte Jens Sträter dann sein Meisterstück. Er entwarf den Messestand für das Unternehmen und war gleichzeitig auch als Projekt-leiter für die Realisierung verantwortlich. Die gewagte Konstruktion mit gewölbtem Dach setzte auf der Messe neue Akzente im Systembau. Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung blieb Jens Sträter noch eine Weile in Filderstadt-Bonlanden, bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Ein sicheres Standbein hatte er bereits im Gepäck, denn für Octanorm arbeitet er auch weiterhin als freier Messedesigner und ist auch diesmal auf der Euro-Shop 2005 für das Standdesign und die Umsetzung verantwortlich. Zwei Preise, die Jens Sträter erhielt, sollten nicht unerwähnt bleiben. Den „Grand Award of TS2“ bekam er für den Entwurf eines Messestandes für die Tochtergesellschaft Octanorm USA und in Moskau auf der Reklama wurde er ebenfalls mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Reisender in Sachen Messedesign Die Selbstständigkeit hat Jens Sträter bisher nicht bereut.. Seine ersten Kunden auf dem Markt waren zunächst einmal Messebauer, für die er designmäßig tätig war und bis heute tätig ist. Für die Zukunft strebt er natürlich an, auch direkt für Unternehmen zu arbeiten, die einen Messeauftritt planen. Denn sein Leistungspaket beschränkt sich nicht nur auf das Standdesign, sondern umfasst das Messemarketing genauso sowie die gesamte Leistungspalette im Grafik-Design. Jens Sträter ist, wenn man es salopp formulieren will, ein Allrounder im Messegeschäft, von der Idee bis zur Abwicklung.
sträter
– objektdesign
Tobelweg 30 / 88090 Immenstaad Tel +49 (0) 163 / 3 111 909 /
Fax+49 (0) 75 45 – 1361 www.straeter-objektdesign.de


