Schulen helfen Schulen 2010
Wartburg Grundschule Münster
Die Wartburg-Grundschule begann, Ende der 60iger Jahre, ihr Schulprofil zu entwickeln. Das pädagogische Konzept der Schule findet seine Wurzeln in den Ideen der Reformpädagogen. Ihre Prinzipien sind die Selbstständigkeit der Schüler, das freie Gespräch, Erlebnispädagogik, Schulgemeindepädagogik, praktische Tätigkeiten oder Lernen durch Handeln. Auch nach 30 Jahren entwickelt das Kollegium im Sinne einer innovativen Lernkultur ihr Konzept weiter.
PÄDAGOGISCHE LEITLINIEN
- Kinder sind verschieden.
- Kinder brauchen Geborgenheit.
- Kinder brauchen Anregung.
- Kinder lernen voneinander.
- Kinder brauchen Verantwortung.
- Kinder brauchen Grenzen.
- Jedes Kind soll erfolgreich sein.
- Verantwortung von Elternhaus und Schule ist unteilbar.
- Eltern können Kindern bei der Lernentwicklung helfen.
- Schulische Inhalte gestalten häusliche Aufgaben.
- Kinder suchen Antworten auf Sinn- und Glaubensfragen.
- Kinder brauchen qualifizierte Pädagogen und Pädagoginnen.
- Kinder nutzen Medien für ihr Lernen.
- Kinder lernen in altersgemischten Gruppen
- Kinder brauchen für ihre individuelle Entwicklung Musik.
- Entwicklung und Förderung von Lesekompetenz.
- Kinder brauchen eine „lernende“ Schule.
AUFGABESTELLUNG UND VORGEHENSWEISE
Die Aufgabe bestand darin, ein neues Erscheinungsbild für die Wartburg Grundschule in Münster zu entwickeln, eine sogenannte Corporate Identity. Hierzu gehörte nach einer Imageumfrage und einer Analyse der Ist-Situation der Schule in der Öffentlichkeit die Entwicklung und Umsetzung eines Logos. Anschließend wurde ein Gestaltungsraster erarbeitet. Dieses wurde auf den neu entwickelten und neu gestalteten Printmedien, elektronischen Medien und Außenmedien angewandt. Darüber hinaus wurden die Räumlichkeiten der Schule umgestaltet und neue und bestehenden Events geplant, gestaltet und dem neuen Erscheinungsbild angepasst.
LOGOBESCHREIBUNG
Das typografische Logo lebt durch die strahlenden Blau–Töne und das Farbspiel zwischen hellem und dunklem Blau. Unterstützt wird dies durch das schräg gestellte „U“, welches symbolisch für die Offenheit und Individualität der Schüler steht, da es aus der statischen, rechtwinkligen Anordnung ausbricht. Das Rechteck zeigt hier aber auch den schützenden Raum, die Schule und das darin geborgene „U“, die Schüler. Die serifenlose Schrift wirkt modern und weist eine gute Lesbarkeit auf. Diese ist unabdingbar, bei der Anordnung des Logos.
DAS GESTALTUNGSRASTER
Um eine einheitliche Gestaltung zu gewährleisten wurde ein Proportionsraster für die Briefbögen und weitere Formulare erstellt.
Zum Gestaltungsraster gehört ebenfalls die Festlegung einer Haustypografie und Hausfarben. Diese wurden auf allen Medien angewendet, wie auch die eigens für die Schule entwickelten Gestaltungselemente.

















